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Ein Pfad

Wenn man sich darüber im Klaren ist, wohin man läuft... Wenn man Bezugspunkte hat, an denen man sich orientieren kann ... Wenn man den Weg kennt ... Wenn man eine geradlinige Route, von der man nicht abweicht läuft ... Wenn man Kraft, Reserven und die Fähigkeit besitzt zu laufen... Kommt man irgendwann an dem Punkt, dem Ziel an. 

Für viele ist der Weg selbst, das Ziel. Nur den Gedanken ihn zu beschreiten ist die Welt für die sie Leben. Ich gehe meinen Weg langsam, habe keine Hast und keine Eile. Jeden Meter, bei dem ich meine Umwelt erlaufe, genieße ich in vollen Zügen- setze mich, schlummere vor mich hin und betrachte die Welt. 

Ich sehe einen Pfad, in dem frischen grün. Ein Wanderer vor mir ist ihn entlang gelaufen, umgeknickte Halme verraten mir seinen Weg. Ich beschreite den gleichen Weg und laufe ihm hinterher. Mein Blick fixiert auf die Schritte- Doch Halt! Ich gehe 2 Schritte zurück und sah was vor mir lag. Eine Blume die durch Unachtsamkeit, Kurzsichtigkeit oder Blödheit hinunter getreten wurde. 

Ich knie mich zu ihr hinunter, versuche sie aufzurichten, bringe ihr Wasser, gebe ihr halt, gebe ihr Schutz vor Tieren und Wanderern, die sie hinunter treten, zerreißen könnten. Halte sie warm an kalten Tagen, gebe ihr Schutz vor dem Unwetter welches immer wieder hinunter bricht. Gebe Ihr mein Wasser an trockenen Tagen. Über Tage, Wochen weiche ich nicht von ihrer Seite, Sehe sie jeden Tag, wie sie sich immer mehr aufrichtet, an Kraft gewinnt. Jeder Gedanke, ob im Traum oder im Wachen, an Sie gerichtet. Es macht mich glücklich, sie zu sehen- von Innen glücklich- Mein Herz lacht.  Die Schönheit die Sie mir jeden Tag aufs neue Zeigt, ihren Duft den sie mir empor schießt. Jeden Tag aufs neue Genieße ich die Zeit, mit Ihr. Es ist eine wundervolle Zeit. Eines Tages wach ich auf... und erblicke eine Blühte. Von Schönheit und Glanz übertroffen. Auf der Riesigen Wiese sticht sie hervor... Ein Augenmerk auf größter Bahn. Ich weine bei diesem schönen Anblick. Ich flüstere dir zu :Du bist eine Rose, dein Charakter so ehrlich, dein Duft so intensiv und wahr, dein Anblick so unglaublich schön. 

Ein kleiner Funken Stolz lodert in mir. Du bist wieder groß und stark geworden. Hältst jedem Unwetter stand und kannst dich wehren. Ich lege mich vor dich und schloss die Augen. Die Sucht nach dir und deinem Duft hat auch jetzt nicht nachgelassen und ist so stark wie eh und je. Schalte meine Sinne ein und versuch deinen Duft in mich aufzunehmen wie so oft zu vor- welches du mir stets mit einem lächeln gedankt hast. Ich kann deinen Geruch nicht fassen und öffne die Augen. Doch in diesem Moment schneiden deine Dornen, in mein Augenlicht.

Du hast dich nur gewehrt - so wie du es solltest.

Ein letztes mal ertaste ich sanft deine Blühte - Eine Träne rollt mir das Gesicht hinunter und bleibt an meinen Lippen hängen- Ein letzter Kuss auf deine weichen Blütenblättern. 

Blind richte ich mich auf, schaue in die Richtung in der ich dich vermute und sprech zu dir:" Danke für die schönste Zeit, die ich erleben durfte."

Ich geh hinfort mit einem lächeln, den was ich als letztes sah ... warst du.

 

 

 

27.6.10 14:00
 


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