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Abgeschlossen

Wenn man sich über den Sinn, der deutschen Sprache im Klaren ist, dann ist es oft komplizierter, als wenn man es nicht verstehen würde. Soviele Wörter und Phrasen ergeben einen verschiedenen Sinn, wenn man den Blickwinkel ändert. Ich merkem das sich die Tage wiederholen, eigenartig. Ein Dejavü. Immer und immer wieder, das selbe Muster in einem endlosen Kreis von Tagen. Ich hab das Zeitgefühl verloren. Routine, die dem Menschen eine Ordnung in das Leben bringt, schadet ihm. Du läufst eine Strecke, hin und wieder zurück, jede Stunde und jeden Tag. Dich kann nichts mehr überraschen, gehst blind, nicht durch Vertrauen, durch Gewohnheit und Routine. Ich dreh das Jahr zurück, ja ein Jahr... ein verrücktes Jahr. Ich weiß nicht ob es in der Natur des Menschen hervorbestimmt ist, stets einen Strich unter die Rechnung zu setzen um zu reflektieren, welche Dinge passiert sind. Nunja, ein Jahr älter, auf dem Papier aber was hat sich geändert ? ... ein tolles Jahr ! Welches ich nicht vergessen werde. Unfähigkeit zu vergessen schwebt in mir und schlägt nur selten auf mich herab. Das letze Jahr war mir verdammt wichtig. Es wurde viel Getan, ich habe viel getan. Erinnerungen, gute, schlechte, schöne aber auch sehr traurige. All jene sind ein Teil von mir. All jene halte ich in Ehren und beschütze ich. Wie in einem Archiv, sauber aufgeräumt und sortiert, in einer Kiste. Diese ist eine der schwersten, die ich jemals durch die dunklen Räume trug. Auf der Suche nach einem sicheren Platz, streife ich an den anderen Kisten vorbei, ein unendlicher Raum, gefüllt mit Kisten voll Erinnerungen, Träume, Wünschen und Gedanken. Stolz und Trauer zu gleich begleiten mich auf dem Weg zu einem guten Standort für die heutige Kiste. Vorsichtig stelle ich sie in das Regal und betrachte sie. Ich spreche zu mir, spreche es aus, was ich eigentlich nicht Denken kann. "Eine Wunderbare Zeit !" Ein kleines Schloss an dieser Kiste, wird mit einem Schlüssel verschlossen. Noch einmal rücke ich die Kiste gerade, obwohl ich genau weiß das sie perfekt steht. Ich schließe ab und mir wird bewusst, Ich habe abgeschlossen. Abgeschlossen, Langsam laufe ich hinfort, und ein Lächeln entweicht mir, Ich fühle, dass ich mich immer weiter von der Kiste entferne. Noch einmal drehe ich mich um, schaue auf sie und lasse die Vergangenheit noch einmal wie in Zeitraffer, wie ein schnellen Film passieren. Ich verlasse mein Archiv und schließe ab. Und doch fühle ich mich nicht so, als wenn ich befreit wäre. Vielmehr so als wenn mir etwas genommen wurde. Ich fühle mich leer, allein und alleingelassen. Der Schlussstrich unter etwas, kann so gut oder schlecht ausfallen wie er will. Letzlich, müssen wir unsere Entscheidungen selbst verantworten, die Richtigen und die Falschen
13.10.10 04:41


Ein einmaliges Bild

Ein kleiner Topf mit weißer Farbe. Man schraubt ihn auf und Blickt hinein. Weiß, Glaube, Unschuld, Helligkeit, Treue, Ehrlichkeit und Reinheit all jene Dinge schießen wie Blitze in den Gedanken hervor wenn man hinein schaut. Du nimmst deinen Pinsel zu Hand und grundierst ein Hintergrund auf deinem Bild. 

Du sitzt  an diesem einem Bild. Dein Pinsel und deine ruhige Hand geben dir Sicherheit bei jedem Strich. Dein Werk bekommt Formen und man sieht nach jedem Arbeitsschritt die Veränderungen und den Erfolg, die dir ein Lächeln auf das Gesicht scheinen lässt. Die Tage, Wochen und Monate vergehen und wie in Zeitraffer entsteht eine Geschichte. 

Doch dann, ... eine Unachtsamkeit. Dein Pinsel tupft ungewaschen mit schwarzer  Farbe in den Topf mit dem Weiß. Dein Blick erstarrt, du willst etwas tun. Du versuchst deinen Fehler rückgängig zu machen. Doch all jene Versuche, machen es schlimmer. Du gibst nicht auf, versuchst die Farbe heraus zu bekommen, umzurühren. Versuchst so viel, doch du wusstest bereits als jenes Missgeschick geschah, das es zu spät war. 

 Ein unverzeihlicher Fehler, der nicht mehr rückkehrbar ist. Du willst nicht aufgeben, versuchst weiter zu malen, dein Bild zu beenden. Unruhe steigt in dir hoch, und du weißt genau, du hast verloren. Du gibst nicht auf und malst weiter. Dein Bild ist zerstört... 

Das Weiß ist grau 

Manchmal ist es vielleicht besser etwas los zu lassen etwas zu beenden bevor man es verletzt, zerstört ?! 

oder ... man macht keine Fehler. 

 

8.9.10 02:40


Verloren

Wenn man etwas verliert, sucht man an den Orten wo man als letztes war.

Wenn man etwas sucht findet man es auch. 

Der Grundsatz der Physik sagt, Materie und Energie kann nicht aus dem Nichts entstehen und kann nicht in das Nichts verschwinden. 

Was passiert wenn etwas doch verschwindet, ein Schatten, ein Gefühl eine Erinnerung ? Nun suche ich schon so lange, bin schon so weit zurück gegangen. Aber um so mehr ich danach suche, so glaube ich, um so mehr verliere ich es. 

Was habe ich getan ? Habe ich solch ein großen Fehler begangen ? Bin ich eine falschen Weg entlang gelaufen ? Fragen über Fragen die ich bei der Suche ständig mit mir herumtrage und die mich und meinen Geist zertrümmern.  

Man sagt man lernt erst etwas zu schätzen wenn es nicht mehr da ist. - Das ist falsch, ich habe in jede Sekunde alles geschätzt, geachtet und geliebt.

Vielleicht ist das eine Strafe ? Vielleicht habe ich selbst versagt ? 

Wenn ich einen Wunsch frei hätte, könnt ich mir nicht mal das wünschen was ich momentan am meisten möchte, will, brauch... - ich würde es, aus Angst,  so sehr festhalten, das ich es zerbrechen würde. 

Das Einzige was ich jetzt noch machen kann, ist es in ruhe zu lassen. Wenn etwas nicht gefunden werden will, sollte man es vielleicht nicht suchen. 

Aber ohne Schatten, Gefühl und die Erinnerung... Was für ein Mensch bin ich dann. 

Vielleicht kann ich ... nein! 


Alles geht seinen Weg, auch ohne mich, spielend ohne mich.  

I´m able to remember, thats have to be enough for  me.  

 

 

 

16.8.10 13:51


Ein Pfad

Wenn man sich darüber im Klaren ist, wohin man läuft... Wenn man Bezugspunkte hat, an denen man sich orientieren kann ... Wenn man den Weg kennt ... Wenn man eine geradlinige Route, von der man nicht abweicht läuft ... Wenn man Kraft, Reserven und die Fähigkeit besitzt zu laufen... Kommt man irgendwann an dem Punkt, dem Ziel an. 

Für viele ist der Weg selbst, das Ziel. Nur den Gedanken ihn zu beschreiten ist die Welt für die sie Leben. Ich gehe meinen Weg langsam, habe keine Hast und keine Eile. Jeden Meter, bei dem ich meine Umwelt erlaufe, genieße ich in vollen Zügen- setze mich, schlummere vor mich hin und betrachte die Welt. 

Ich sehe einen Pfad, in dem frischen grün. Ein Wanderer vor mir ist ihn entlang gelaufen, umgeknickte Halme verraten mir seinen Weg. Ich beschreite den gleichen Weg und laufe ihm hinterher. Mein Blick fixiert auf die Schritte- Doch Halt! Ich gehe 2 Schritte zurück und sah was vor mir lag. Eine Blume die durch Unachtsamkeit, Kurzsichtigkeit oder Blödheit hinunter getreten wurde. 

Ich knie mich zu ihr hinunter, versuche sie aufzurichten, bringe ihr Wasser, gebe ihr halt, gebe ihr Schutz vor Tieren und Wanderern, die sie hinunter treten, zerreißen könnten. Halte sie warm an kalten Tagen, gebe ihr Schutz vor dem Unwetter welches immer wieder hinunter bricht. Gebe Ihr mein Wasser an trockenen Tagen. Über Tage, Wochen weiche ich nicht von ihrer Seite, Sehe sie jeden Tag, wie sie sich immer mehr aufrichtet, an Kraft gewinnt. Jeder Gedanke, ob im Traum oder im Wachen, an Sie gerichtet. Es macht mich glücklich, sie zu sehen- von Innen glücklich- Mein Herz lacht.  Die Schönheit die Sie mir jeden Tag aufs neue Zeigt, ihren Duft den sie mir empor schießt. Jeden Tag aufs neue Genieße ich die Zeit, mit Ihr. Es ist eine wundervolle Zeit. Eines Tages wach ich auf... und erblicke eine Blühte. Von Schönheit und Glanz übertroffen. Auf der Riesigen Wiese sticht sie hervor... Ein Augenmerk auf größter Bahn. Ich weine bei diesem schönen Anblick. Ich flüstere dir zu :Du bist eine Rose, dein Charakter so ehrlich, dein Duft so intensiv und wahr, dein Anblick so unglaublich schön. 

Ein kleiner Funken Stolz lodert in mir. Du bist wieder groß und stark geworden. Hältst jedem Unwetter stand und kannst dich wehren. Ich lege mich vor dich und schloss die Augen. Die Sucht nach dir und deinem Duft hat auch jetzt nicht nachgelassen und ist so stark wie eh und je. Schalte meine Sinne ein und versuch deinen Duft in mich aufzunehmen wie so oft zu vor- welches du mir stets mit einem lächeln gedankt hast. Ich kann deinen Geruch nicht fassen und öffne die Augen. Doch in diesem Moment schneiden deine Dornen, in mein Augenlicht.

Du hast dich nur gewehrt - so wie du es solltest.

Ein letztes mal ertaste ich sanft deine Blühte - Eine Träne rollt mir das Gesicht hinunter und bleibt an meinen Lippen hängen- Ein letzter Kuss auf deine weichen Blütenblättern. 

Blind richte ich mich auf, schaue in die Richtung in der ich dich vermute und sprech zu dir:" Danke für die schönste Zeit, die ich erleben durfte."

Ich geh hinfort mit einem lächeln, den was ich als letztes sah ... warst du.

 

 

 

27.6.10 14:00


Erschöpft

Was ist geschehen?  Wann hat sich die Zeit gedreht? Welchen Teil habe ich verpasst, der die totale Veränderung brachte. Warum hasst mich die Welt ? oder hasse ich mich selbst ? 

Ich bin erschöpft, kann nicht mehr, mein Körper und Geist bricht zusammen. Diese Gedanken machen mich gedankenlos. Will alles zerreißen- keine Kraft, will heulen - keine Tränen.

Meine Welt scheint zerbrochen, so sammle ich die Scherben auf, jede einzelne schneidet so tief ein, und es fließt, wie die Hoffnung aus meinen Händen, Tropfen für Tropfen. 

Es fällt mir schwer,ohne Dich zu leben. 
Jeden Tag zu jeder Zeit,einfach alles zu geben. 
Ich denk' so oft,zurück an das was war, an jenem so geliebten vergangenen Tag.

Was ist geschehen ? Warum ist es anders als damals. Ich möchte, nein ich will das es so wird wie es war. So frei, so ehrlich, so glücklich, so unendlich kostbar.  

Ich denke an so vieles, denn Du hast mir gezeigt, wie wertvoll das Leben ist

Verstecke mich hinter tausend wahren Worten, 3 Wörter würden reichen. Sie würden alles beschreiben.

Es schmerzt so, zu wissen, zu spüren das es anders ist. Die Kälte zu erkennen zerreißt mir das Herz.

Was kann ich noch tun, außer danke sagen ? 

Sich niemals zu vergessen, bis in alle Ewigkeit.
 

 

9.5.10 23:12


Ich laufe

All jene Zeit, die ich so frei auf Erden wandelte, kommen mir so vor wie eonen von Jahren. Ich bestreite, jeden Tag, mit der Hoffnung auf Erkenntnisse meinen Weg, jeden Tag aufs neue. Laufe diesen Pfad, der mir der richtige scheint. Ich begegnete Menschen die meine Schritte kreuzten, mit mir liefen. Traf so viele, lernte ihre Geschichten, ihre Leben und Welten kennen. Hörte zu und nahm den Schmerz und Kummer den sie in sich trugen in mich auf. Irgendwann verließen sie mich und schlugen andere Wege ein. Ich lief weiter, immer weiter, hielt nicht inne. Wartend auf neues. Neues Wissen, den Menschen zu verstehen, zu lieben und leben zu lassen.Mein Reichtum ist so groß, kann es nicht halten, jede Geschichte, jede kleine Welt hat ihr Gewicht. Meine Welt ist einfach, ich bestreite einen Weg - meinen Weg!  Laufe weiter immer weiter, kann nicht rasten. Bin müde und erschöpft. 


2.3.10 18:02



Beginn
about me
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